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Geplant war eigentlich Südfrankreich. Nachdem dies aber kurz vor unserer Abreise zum Corona-Hochrisikogebiet erklärt wurde, war die Fahrt dorthin unmöglich.

Und so wurde kurzerhand eine Videokonferenz mit allen Eltern einberufen und Italien als neues Ziel festgelegt. Einiges an Bürokratie war nun erforderlich (neue A1-Bescheinigung, Genehmigung der Dienstreise ins Ausland mit Ziel Italien, Rücksprache mit dem Italienischen Konsulat, Registrierung der Einreise als Gruppe über den Plöckenpass, Klärung der Übernachtung auf dem Hin- und Rückweg, Organisation des Coronatests bei Abfahrt und, und, und …..).

Dass es wirklich mit unserer Fahrt klappt, glaubten wir erst so richtig, als die Räder des Vinz-Busses am 28. August rollten.

Als Zwischenstopp nutzten wir die Freizeiträume im Pfarrhaus von St. Johann in Tirol.

Um 04.30 Uhr starteten wir von dort zur zweiten Etappe bei strömendem Regen. Als wir jedoch auf dem Plöckenpass die Italienische Grenze passierten, riss der Himmel auf und die Sonne begrüßte uns freundlich. Rechtzeitig vor Mittag erreichten wir unseren schönen Campingplatz in Lignano-Sabbiadoro in Venetien und hatten genügend Zeit unseren Lagerplatz gemütlich aufzubauen und unsere Küche in den Anhänger einzurichten.

Nach all den Aufregungen im Vorfeld erlebten wir eine wunderschöne, harmonische Zeit mit einer tollen Gruppe, mit rasanten Fahrten auf der „runden Banane“ und mit dem Motorboot, beim Buddeln im Sand, beim Eisessen in der Stadt, bei der Wassergymnastik im Pool, beim abendlichen Pizza-Essen am Strand, beim Till-Eingraben, beim Springen vom Tretboot und beim gemeinsamen Kochen. Schade, dass die Zeit so schnell verging. Herzlichen Dank noch einmal Herrn Pfarrer Erwin Neumayer, der uns auch auf dem Rückweg wieder freundlich in sein Pfarrhaus aufnahm.

 

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