Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich an drei Ereignisse erinnern, bei denen Klein- und Entstehungsbrände mithilfe eines Feuerlöschers erfolgreich gelöscht werden konnten, ohne dass die Feuerwehr zum Einsatz kommen musste. Von größeren Brandereignissen sind wir glücklicherweise verschont geblieben.
Damit dies auch in Zukunft so bleibt, hat Erziehungsbereichsleiter Dirk Wiesner, der ehrenamtlich in einer Führungsposition einer Freiwilligen Feuerwehr tätig ist und damit die Berechtigung zur Ausbildung von Brandschutzhelfern besitzt, seine Erzieherkolleginnen und -kollegen im Brandschutz geschult.
Welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit überhaupt ein Feuer entstehen kann, welche Möglichkeiten des Löschens es gibt, welche Brandklassen unterschieden werden und mit welchen Mitteln welche Brandklasse gelöscht werden kann, wurde ausführlich erläutert. Abkühlen durch Wasser, Ersticken durch eine Löschdecke sowie das Beseitigen oder Unterbrechen des Nachschubs von Brandgut helfen, ein Feuer zu löschen.
Fluchtwege und Sammelplätze sowie die Absprachen bei einer erforderlichen Räumung des Gebäudes wurden in Erinnerung gerufen und die verschiedenen Arten von Feuerlöschern sowie deren Löschmittel erklärt.
In der Praxis mussten alle pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, alle Mitarbeiterinnen der Hauswirtschaft, Hausmeisterei und Verwaltung sowie auch Tagesheimleiter Joachim Volpert einen Entstehungsbrand in einem Mülleimer – dargestellt durch eine gasbefeuerte Übungsanlage – mit einem Übungsfeuerlöscher bekämpfen.
